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Unternehmer aus dem Gewerbegebiet Frydagstraße In den Telgen in Lünen zusammen mit Bürgermeisterin Förster Teutenberg der Wirtschaftsförderin Tiews sowie Gastgeber Doganay
Unternehmensvertreter:innen aus der Frydagstraße trafen sich zum Austausch bei der Ares GmbH/Spiegel21 mit Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg und Sylvia Tiews, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung.

Austausch im Gewerbegebiet Frydagstraße stärkt Wirtschaftsstandort

Ein lebendiger Wirtschaftsstandort lebt vom Austausch, von guten Informationen und vom persönlichen Kennenlernen. Beim Gewerbegebietsgespräch Frydagstraße/In den Telgen am 16. April 2026 wurde genau das gelebt: Unternehmen, Verwaltung und Wirtschaftsförderung kamen zusammen, um sich zu informieren, zu vernetzen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

Rund 20 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter folgten der Einladung der Wirtschaftsförderung zur Ares GmbH/Spiegel21 in Lünen.

Inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war der geplante Straßenausbau, von dem die Unternehmen in der Nachbarschaft betroffen sein werden. Albrecht Buscher, Fachbereichsleiter Mobilitätsplanung und Verkehrslenkung und Hendrik Lütke Brintrup, Fachbereichsleiter Straßenbau der Stadt Lünen führten zum aktuellen Sachstand aus. Es ist unstrittig, dass die Ertüchtigung einer Straße mit industriellem Schwerlastverkehr und Radverkehr gleichzeitig eine Herausforderung bedeutet. Da die Kanalbrücke jedoch Brambauer an die Innenstadt anbindet bleibt unstrittig, dass beide Nutzungen der Straße bleiben müssen. Eine zusätzliche Problematik stellt die Sackgassensituation dar und der Umbau bei allen Unternehmen während des laufenden Betriebes.

Die Dialogmöglichkeit nutzten die Teilnehmenden, um offene Fragen zu klären und Vorschläge zu unterbreiten. Als Sackgasse ist zum Beispiel gut zu planen, wie im laufenden Umbau gewendet werden kann, wo Baustelleneinrichtungen platziert werden können und welche Ausweichmöglichkeiten auch die einzelnen Betriebshöfe bieten. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was in den Nachtstunden und am Wochenende umgesetzt werden kann, um Prozesse möglichst nicht zu stören. Das Gewerbegebietsgespräch lieferte daher im Dialog bereits erste kreative Lösungsvorschläge der betroffenen Unternehmen für die Fachabteilungen in den Planungsprozess.

„Unsere Wirtschaftsförderung ist nah an den Unternehmen, hört die Fragen zuerst und greift Impulse frühzeitig auf, um den Wirtschaftsstandort bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, so die Bürgermeisterin, die sich bei den Mitarbeitenden der Verwaltung und Wirtschaftsförderung bedankte.

„Die direkte Kommunikation mit unseren Unternehmen hilft der Stadt, die richtigen Lösungen zu entwickeln. Wenn wir die Abläufe in den Unternehmen verstehen, können wir die Maßnahmen entsprechend planen und die Baustellen möglichst kooperativ und zügig umsetzen“, so Geschäftsführerin Tiews.

Das „Gewerbegebietsgespräch“ fand bei der Firma Ares/Spiegel21 statt. Neu als Nachbar nutzte Herr Doganay die Möglichkeit, die Unternehmen in seinen Räumlichkeiten zu begrüßen und sie auch durch den eigenen Betrieb zu führen.