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Bundesförderung EEW: Neue Struktur und weiterhin starke Unterstützung für Unternehmen

Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) wurde zuletzt durch ein aktualisiertes Glossar sprachlich und strukturell überarbeitet. Ziel dieser Anpassung ist es, die bestehenden Förderinhalte noch verständlicher und transparenter darzustellen. Inhaltlich handelt es sich jedoch nicht um ein neues Förderprogramm – die EEW besteht bereits seit mehreren Jahren und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um Unternehmen bei der Transformation hin zu mehr Energieeffizienz und Klimaneutralität zu unterstützen. Die jüngsten Änderungen betreffen vor allem die bessere Nachvollziehbarkeit der Förderlogik und die Einbindung in digitale Antragsplattformen.

Förderfähig sind grundsätzlich gewerbliche Unternehmen mit Standort in Deutschland, darunter kleine und mittlere Unternehmen, kommunale und Landesunternehmen, freiberuflich Tätige sowie gemeinnützige Organisationen, sofern sie wirtschaftlich tätig sind. Damit richtet sich die Förderung breit an die gesamte Wirtschaft und insbesondere an Betriebe, die ihre Energie- und Ressourceneffizienz nachhaltig verbessern möchten.

Gefördert werden Investitionen in konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen. Die Unterstützung erfolgt wahlweise als Zuschuss oder über zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen. Je nach Maßnahme sind dabei Förderquoten von bis zu 60 Prozent möglich. Ergänzt wird das Programm durch langfristige Kreditlaufzeiten, Zinsbindungen sowie tilgungsfreie Anlaufjahre, wodurch Unternehmen Planungssicherheit bei größeren Investitionen erhalten.

Die Förderung ist modular aufgebaut: Modul 1 umfasst klassische Querschnittstechnologien wie effiziente Motoren, Pumpen oder Druckluftsysteme. Modul 2 unterstützt den Einsatz erneuerbarer Energien zur Prozesswärmeerzeugung. Modul 3 fördert Energiemanagementsysteme sowie Sensorik und Software zur Verbrauchsoptimierung. In Modul 4 werden sowohl standardisierte Effizienzmaßnahmen als auch umfassende Prozessoptimierungen unterstützt. Modul 5 richtet sich an Unternehmen, die langfristige Transformationspläne hin zur Klimaneutralität entwickeln. Modul 6 schließlich fördert die Elektrifizierung und Umrüstung bestehender, fossil betriebener Anlagen auf erneuerbare oder elektrische Systeme. Weitere Informationen hier.