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LünTec ORBIT: Eine Bushaltestelle wird zum Blickfang

Am Freitag, 20. Februar, präsentierten Bachelor- und Masterstudierende der Architektur-, Design- und Szenografie-Studiengänge im LünTec ihre Projektergebnisse zur Weiterentwicklung des Standorts. Im Mittelpunkt stand die neugestaltete Bushaltestelle – ein Ort, der künftig mehr sein soll als nur eine Haltestelle.

Vom Wartehäuschen zum „Landeplatz“

Die bisher eher unscheinbare und in die Jahre gekommene Bushaltestelle wurde im Rahmen der Projektwoche gestalterisch überarbeitet und tatsächlich vor Ort umgestaltet.

Leuchtende Neonfarben, schimmernde, irisierende Folien und auffällige Lichtelemente lassen die Haltestelle wie einen kleinen Landeplatz wirken. Wer hier ankommt, wird in eine andere Welt „gebeamt“.

Gleichzeitig bleibt die Funktion klar im Blick: Die Haltestelle soll weiterhin Schutz bieten und Orientierung geben, nun jedoch mit einem starken Wiedererkennungswert. Sie markiert symbolisch einen neuen Startpunkt auf dem Gelände, ähnlich wie sie früher Ausgangspunkt der alten Zeche war. Auch wenn hier heute kein Bus mehr fährt.

Orientierung im „Orbit“

Die Umgestaltung der Haltestelle ist Teil eines größeren Gedankens. Unter dem Leitmotiv UFO.Space entwickelten die Studierenden ein einfaches, gut nachvollziehbares Prinzip: Das Gelände wird in „Orbits“ gegliedert – also in Umlaufbahnen rund um das LünTec UFO als Zentrum.

Die einzelnen Gebäude lassen sich so wie Planeten einem gemeinsamen System zuordnen. Das soll Besucherinnen und Besuchern die Orientierung erleichtern und dem Standort ein einheitlicheres Erscheinungsbild geben.

Virtueller Rundflug über das Gelände

Passend zum Technologiecharakter des Standorts wurde die Gestaltung digital ergänzt. Bei der Präsentation konnten Gäste mithilfe einer VR-Anwendung das Gelände virtuell erkunden – inklusive eines „Rundflugs“, bei dem man dem UFO auf Augenhöhe begegnete.

Künftig soll dieser digitale Flug auch per QR-Code über das Smartphone möglich sein. So verbindet das Projekt reale Umgestaltung mit digitaler Erweiterung.

Austausch zum Abschluss

Im Anschluss an die Präsentation kamen das Team des WZL und die Studierenden bei einem Sektempfang ins Gespräch. Dabei wurde deutlich, dass die neue Haltestelle bereits Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wie die Studierenden berichteten, bleibe „der eine oder andere stehen“, um einen genaueren Blick auf den neuen, galaktischen Ankunftsort zu werfen.