Die Ansiedlung war in Lünen von Beginn an umstritten. Während viele die Aussicht auf zahlreiche neue Arbeitsplätze begrüßten, gab es insbesondere wegen des erwarteten Lkw-Verkehrs und der Größe des Logistikstandorts auch Kritik aus Teilen der Politik. Trotz dieser Debatte hatte der Stadtrat im März 2026 den Weg für das Projekt freigemacht.
Nun hat Rossmann seine Pläne überraschend zurückgezogen. Nach Angaben der Stadt lag die Entscheidung ausdrücklich nicht an der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Das Unternehmen habe sich für die professionelle Begleitung des Verfahrens bedankt. Gleichzeitig räumte Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg ein, dass die politische Diskussion nach der Ankündigung der Ansiedlung beim Unternehmen offenbar ein ungutes Gefühl hinterlassen habe.
Die Bürgermeisterin appellierte deshalb an die Ratsfraktionen, die weitere Entwicklung der ehemaligen Steag-Fläche konstruktiv zu begleiten. Gemeinsam mit den Grundstückseigentümern Hagedorn und der Dietz AG will die Stadt die Vermarktung des Geländes nun weiter vorantreiben und nach neuen Interessenten suchen. Mehr lesen Sie hier.
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